EINE LANDESGARTENSCHAU FÜR DIE GANZE STADT

LUDWIGSBURG BEWIRBT SICH –
2034  IST DER FAVORIT

Ludwigsburg bewirbt sich für die Ausrichtung einer Landesgartenschau im Zeitraum zwischen 2031 und 2036. Das hat der Gemeinderat mit großer Mehrheit beschlossen. Das Jahr 2034 wird für die Durchführung favorisiert – 80 Jahre, nachdem durch die Gartenschau 1954 das Blühende Barock entstand.

Im Mittelpunkt des Landesgartenschau-Konzepts steht ein „Grüner Ring“, der als eine Abfolge von Grünflächen unterschiedlichster Art in Ludwigsburg entstehen soll: Gärten, Parks, Wälder und landwirtschaftliche Flächen werden durch einen Grünen-Ring-Weg miteinander verbunden. Eine wichtige Rolle im Konzept spielen die Themen Klimaschutz und Klimaanpassung, Förderung und Erhalt der biologischen Vielfalt sowie die nachhaltige Mobilität.

Die Landesgartenschau wird die ganze Stadt, also Innenstadt und Stadtteile, einbeziehen. Als „klassische“ Gartenschau mit Veranstaltungsflächen, Sonderschauen, Themengärten und Blumenschauen sollen sich auf 130.000 Quadratmetern die Flächen der Bärenwiese, Teile der Königsallee, die Grüne Bettlade und der westliche Teil des Salonwalds präsentieren.

Hier die Bewerbungsunterlagen zum Download:
Kurzversion (4,193 MB)
Machbarkeitsstudie (36,957 MB)
Pläne (18,348 MB)


Hintergrund

Mehr Grün in der Stadt – dieses Ziel verfolgt Ludwigsburg in seiner Stadtentwicklung im Masterplan 7: Das durchgängige Grün in der Stadt soll Ludwigsburg mit dem Neckar, der grünen Nachbarschaft und der Region verbinden. So verbessert sich das Klima und so kann die Aufenthaltsqualität in Ludwigsburg noch weiter ansteigen.

Der Grüne Ring

Ludwigsburg bewirbt sich für eine Landesgartenschau im Zeitraum von 2031 bis 2036. Dafür soll ein Grüner Ring als eine Abfolge von Grünflächen unterschiedlichster Art entwickelt werden. Gärten, Parks, Wälder und landwirtschaftliche Flächen in der Stadt werden durch den Grünen-Ring-Weg verbunden. Die Flächen sollen als Naherholungsgebiete für die Menschen und als Lebensräume für Tiere und Pflanzen dienen. Außerdem werden durch den Grünen Ring die Stadtteile an die Innenstadt angebunden. Dort entstehen durch die Entsiegelung von Verkehrsflächen bis zu 50.000 Quadratmeter neue Grünflächen.

Das Konzept einer Stadtgartenschau, die über den grünen Ring die Stadtteile mit der Innenstadt verbindet und die Trennung von Schloss und Innenstadt durch die B27 aufhebt, wurde im Rahmen der Machbarkeitsstudie (in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsarchitekturbüro faktorgruen) vertiefend untersucht. Es bezieht eine Verlängerung des vorhandenen Deckels der B27, den Parkplatz Bärenwiese zwischen Schloss und Forum und auf der anderen Seite der B27 in der Innenstadt das Potential der Innenhöfe – im Besonderen das des Rathausareals – ein. Die Anbindung der Landesgartenschau an den Grünen Ring erfolgt im Nordwesten über Marienwahl und im Süden über die Königsallee und den Salonwald.

 

Warum eine Gartenschau?

Die Aufnahme in das Programm der Landesgartenschau kann als Motor für die Stadtentwicklung genutzt werden und bietet viele Vorteile:

  • Dauerhafte Schaffung von Freiflächen für die Bevölkerung, Spiel- und Sportzonen als qualitativ hochwertige Naherholungsmöglichkeiten
  • Förderung von Stadt-Image, Tourismus und Wirtschaft
  • Beschleunigung des Stadtentwicklungsprozesses

Die Landesgartenschau kann als Grundlage genutzt werden für die Umsetzung von:

  • mehr Grün in der Stadt und einer besseren Grünvernetzung
  • Klimaanpassungsmaßnahmen
  • einem nachhaltigen Mobilitätskonzepts