Landesgartenschau-Konzept unter der Lupe

Am Donnerstag, den 26.04.2018 machte sich eine Kommission des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz und der Förderungsgesellschaft für die Baden-Württembergischen Landesgartenschauen mbH vor Ort ein Bild vom Konzept.


Willkommen im Schloss


Der Rundgang der achtköpfigen Fachkommission startet in luftiger Höhe auf dem Dach des Residenzschlosses. Mit Hilfe von Virtual-Reality-Brillen konnten sich die Kommissionsmitglieder einen Eindruck davon verschaffen, wie sich die Innenstadtachse von der Marienwahl bis zum Salonwald positiv verändern könnte.
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Marienwahl


Direkt an der viel befahren Heilbronner Straße gelegen, könnte das Gelände zu einem stadtnahen Landschaftspark umgestaltet werden. Zurzeit liegt das Gelände, auf dem einst Pauline Fürstin zu Wied inmitten von Wiesen wohnte und Pferde züchtete, im Dornröschenschlaf.


Walckerareal
Einen Steinwurf entfernt befindet sich das Walckerareal. Wo zurzeit noch Asphalt und Parkplätze dominieren, soll nach dem Landesgartenschau-Konzept ein urbaner Stadtpark entstehen.



Karlsplatz und Friedenskirche

Auch der Karlsplatz kann im Rahmen der Landesgartenschau sein Potenzial entwickeln.


Salonwald


Inmitten des beliebten Naherholungsgebiets am südlichen Rand der Innenstadt wartete auf die Kommission eine Atempause. Eine junge Frau spielte auf der Geige in einem Heckenrondell aus Hainbuchen und Rhododendren und erinnerte daran, dass dieser Wald einst von Herzog Eberhard Ludwig als sogenannter Boskettwald angelegt wurde.


Bärenwiese und B 27
Die Bärenwiese, ein großer Parkplatz gegenüber dem Forum am Schlosspark, bietet zurzeit Platz für rund 450 Autos. Kommt die Landesgartenschau nach Ludwigsburg, sollen die Parkplätze nach unten in eine Tiefgarage verlegt werden. Der oberirdische Stellplatz wird zum Park.

Idealerweise könnte diese Tiefgarage dann unterirdisch direkt vom geplanten Tunnel aus angefahren werden. Dieser würde sich auf einer Länge von etwa 800 Metern vom Forum am Schlosspark bis kurz vor das Heilbronner Torhaus erstrecken. Auf dem Deckel würde ein attraktiver grüner Stadtboulevard entstehen, mit Fuß- und Radwegen. Damit würde ein lang gehegter Wunsch vieler Ludwigsburger in Erfüllung gehen: Die Verkehrsschneise zwischen Schloss, Blühendem Barock und Innenstadt wäre Vergangenheit.
(Texte: Susanne Jenne, Bilder: Pierre Polack)

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